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Achtung Zerknallgefahr, hier schlagen die Herzen des Kraftfahrer höher

Der Meister der Tankstellenzunft sammelt Benzin Raritäten in seinem Tankstellenmuseum. Zahlreiche wertvolle Exponate und Ausstellungsstücke dokumentieren eindrucksvoll die Geschichte von  Benzin, Diesel und Co.

 

 

    

„Heute habe ich wieder billig getankt“ hört man in heutiger Zeit wenn sich Autofahrer unterhalten. Eigentlich ist das Tanken nicht des Automobilisten liebster Freund. Denn es stört den schönen Autofahrgenuss und hin und wieder erinnert es den Nutzer daran, dass Auto fahren nicht kostenfrei zu haben ist. Dieses gespaltene Verhältnis zu den Tankstellen hatte sicher auch Frank Altner, als er in korrektem  Anzug für eine Mineralölgesellschaft durch die Länder zog und sich dabei wenig um die historische Tankstellenzunft kümmerte. Er traf dabei zu seinem Erstaunen immer wieder auf zahlreiche kleine Tankstellen, bei denen die Zeit offensichtlich stehen geblieben ist.

Und so sollte es kommen, wie es gekommen ist. Denn Althner entdeckte die historische Tankstelle als Hobby. Seine ölhaltige Sammelleidenschaft  beschert den Autofahrer inzwischen ein sehenswertes und liebevoll eingerichtetes Tankstellenmuseum im Leipziger Südosten. In einem alten Lokomotivschuppen können Besucher ein umfangreiches Sammelsurium an Ölkannen, Reklameschildern, Tanksäulen und einem Konvolut an Tankstellenausstattungen bewundern. Freilich bietet das Museum einen tiefen Einblick in vergangene Zeiten und zeigt verloren gegangene  Raritäten wie den Minol Pirol oder Oldtimerzapfsäulen.

 

  

Auf seiner Jagt nach immer neuen Schauobjekten erntet Frank Altner  nicht immer verständnissvolle Blicke. „Wenn ein Anzugträger im Müllcontainer wühlt, ruft das die neugierigen Leute auf den Plan“ so seine Worte. Dabei rettet er Dinge, die für andere wertlos geworden sind aber sein Tankstellenmuseum aufwerten. Und manchmal spielt der Zufall eben auch einem begeisterten Sammler in die Hände. Bei einem Außendiensttermin in München rettete er kurzerhand ein altes Tankstellenschild vor dem Schrottplatz. „Ich habe es selber abgeschraubt“ meint Althner stolz.


Bis zu 6 Personen schleppen seine Objekte ins Museum und längst hat der der Museumschef auch seine Familie in den Bann gezogen. Bis zu 2 Stunden putz Frau Mama an so manschen Ausstellungsstück herum und verleiht dem Objekt zu wohl nie da gewesenem Glanz. Die Begeisterung kann man bei Betreten des Museums regelrecht spüren und bei seinen Führungen hält „der Meister der Tankstellen“ so manche kuriose Geschichte bereit.

 
Die private Sammlung können Besucher nach Voranmeldung bestaunen.

 

 

 

 

 

Museumkontakt:
Frank Altner
Einbahnstraße 7
04451 Borsdorf
E-Mail: info at ts-museum dot de
Telefon: 0177 - 500 21 48

Weblink: www.TS-Museum.de