SUCHE
HOME KONTAKT

 

Eine erotische Automobilgeschichte

 

 

Ich, Renault Daimler, wanderte eines Tages an den Ufern des Auerbachs, als mir eine Dame mit stabiler Schnauze entgegen kam. Sie hatte eine formschöne und farbige Karosserie, trug Mercedes-Schuhe

 aus Chevroletleder  und auf dem Kopf eineKühlerhaube, 2 Scheibenwischer an der linken Seite. Ich steuerte Ihr nach, um sie herum und stoppte. Nach dem sie meinem Mannesnamen gewährte, starteten wir mit Volldampf gemeinsam einen nahe gelegenen Parkplatz an. Als erfahrener Wanderer fuhr ich gleich mit meiner Hand durchs Overland und strich ihr über die Spitzkühler, bis ich gleich mit meinem Finger im Einfüllstützen landete.

 


Da konnte Sie nicht wiederstehen. Sie spreizte ihre Kotflügel, wodurch sich ihre Drosselklappe öffnete. Als ihre Lamellen schön frei lagen, straffte sich mein kleiner Dixi zu einem Goliath. In Ermanglung an Vaseline schmierte ich mit Spucke, schaltete schnell meine Gänge und gab Vollgas, sodass der Kolben in schneller Fahrt arbeitete. Sie schlingert dabei mit ihrem Heck, steuerte kräftig gegen und bald war der Vallianitionspunkt erreicht. Nachdem ich ihr einen anständigen verbremste und ihr den Tank gefüllt hatte, rief sie entzückt „Meisterklasse“. Während ich dann meine Zündkerze reinigte, wischte sie ihre Ölwanne aus und sagte BMW (bitte mach weiter). Ich erklärte ihr, du kannst mich mal am Differenzial, mein Hanomag will nicht mehr. Sie kurbelte nun so lange mit der Hand bis mein Kolben kräftig klopfte.

 


Nun machten wir eine Runde im Rückwärtsgang.  Sie zeigte mir ihr Rücklicht, stellte die Trittbretter breitbeinig fest auf den Boden beugte sich tief vornüber, so dass das Kurbelgehäuse offen vor mir lag. Bei dem unerhörten Tempo was ich vorlegte, musste ich Obacht geben, nicht ihre Wasserpumpe mit dem Auspuffrohr zu verwechseln.


Bei dem raschen Gang des Getriebes entfuhr ihrem Vergaser ein kurzer Roller, dem sich ein lang gezogener Pfiff anschloss. Bald waren Zylinder und Kolben warmgelaufen, alles war blockiert, meine Düse den letzten Kraftstoß her und ihre Ölpumpe tropfte unaufhaltsam. Ich zog meinen Schmiernippel heraus, während sie ihre Ventilsitze ausschabte. Beide nahmen wir ruhige Straßenlage ein und stärkten uns durch Eieressen.Nicht lange und schon wieder fummelte sie mir an meinem Schmiernippel herum. Ich zog meinen Keilriemen etliche male zwischen ihren stark entwickelten Winker durch und nach mehreren Fehlzündungen war der nötige Kompressionsdruck erreicht. Wir wendeten und stülpte sie ihre Zylinderbüchse über meine Kolbenstange, sagte NSU ( nicht so ungestüm ) und mit langsamen Touren holte sie ihren Kupplungslammellen die letzten PS heraus aus mir. Immer wieder.


Nach kurzer Pause betätigte sie sich als Anlasser, blies die Düse und polierte den Ventilstößel in einem Ford und so drehten wir Runde für Runde. Am nächsten Tag waren meine Scheinwerfer blind, meine Achsschenkel zitterten. Die Gegend am Notsitz und Auspuffrohr schmerzte. Mein Verteilerkopf  war hin und ich merkte später, das ich keine Pneus benutzt hatte und dadurch meine Stoßstange verbogen war. Eine Generalreparatur in meiner Werkstatt ist die Folge dieser Hindernisfahrt, aber dennoch Hals und Beinbruch für den nächsten Rekordversuch.

 
 (Autor unbekannt)