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Was Tankte man damals?

Kraftstoffe gab es schon in unterschiedlichster Form, bevor Karl Benz und Gottlieb Daimler mit ihren „Wagen“ loszuckelten. Schon vorher wurden die abenteuerlichsten Vehikel mit Wasser und leichtflüchtigen Alkoholen angetrieben. Zu Zeiten vor 1900 war auch an Tankstellen nicht zu denken.

Was konnte man also verwenden?  In Apotheken gab es damals eine Flüssigkeit die sich LIGROIN nannte. Diese eignete sich für damalige Verhältnisse hervorragend und war in fast jeder Stadt zu bekommen. Weil damals Benz mit seinem Fahrzeug so für aufsehen sorgte, bürgerte sich  später der allseits gängige Begriff  BENZin  ein..

 

Übrigens erfand der Niederländer Huygens bereits 1674 einen Kolbenmotor und betrieb ihn mit Schiesspulver!

 

Zu späterer Zeit wurden bleihaltige Kraftstoffe eingeführt um die Motoren vor übermässigem Verschleiß zu schützen. Diese sind jedoch in heutiger Zeit wegen des Umweltbewusstseins verschwunden. Die Motoren der Veteranen müssen aber trotzdem nicht in jedem Fall leiden. Am Markt gibt es mehr oder weniger Gute Zusatzstoffe, genannte Additive, die dem Benzin beigemischt werden sollen. Die Wirkung  ist allerdings umstritten. So bleibt immer noch der sorgsame Umgang mit dem Oldtimer.

 

Additive und sonstige Beimischungen versprachen damals schon in vielfältiger Form Verlängerung der Lebensdauer. Im Bild zu sehen eine originale Werbung der Firma Cytex.

 

"Wenn Holt´s Ölsparer dem Motorenoel regelmässig zugesetzt wird, bleibt dem Motor die Höchstleistung für lange Zeit erhalten. HOS gewährt längere Lebensdauer und beugt dem Verschleiss vor“ so der Werbezettel. Die Wirkung darf bezweifelt werden. Allerdings finden ja in heutiger Zeit Produkte mit fetziger Werbung auch Ihre Käufer… „ich bin doch nicht blöd.“